Gebraucht

In mehreren Veranstaltungen haben sich die Aachener Theologen an der RWTH und das Bistum Aachen mitWelt-Macht-Kirche“ auseinandergesetzt. Bei einer Podiumsdiskussion am 26. Januar wurde nun Bilanz gezogen. Gesprächspartner waren der Aachener Weihbischof Johannes Bündgens und die Redaktionsleiterin der Zeitung Christ und Welt, Christiane Florin. Große Erkenntnisse brachte diese Abschlussrunde nicht – im Unterschied zu den guten Veranstaltungen der gesamten Reihe.

Die wohl interessanteste Frage des Abends kam von den Studierenden: Warum braucht es die Kirche noch in einer modernen Gesellschaft? Die pragmatische Antwort von Frau Florin lautete, dass 24 Mio. Katholiken in Deutschland der Meinung sind, dass man die Kirche brauche. Sie brauchen sie als ihren eigenen Raum, denn glauben geht nicht alleine . Und man braucht sie, weil durch sie die Gottesfrage wachgehalten wird, denn es mache schließlich einen Unterschied, ob es Gott gibt oder nicht.

Bischof und Journalistin sind sich einig, dass es die Kirche brauche im Widerstand gegen die Macht des Marktes, den wissenschaftlichen Machbarkeitswahn und die Absolutsetzung des Menschen. Gut, dass Frau Florin zum Schluss erwähnte, dass das mit Kant auch alles begründbar wäre.

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