Premiere

1000 Besucher kamen am Sonntag zur besten Gottesdienstzeit in die Aula der RWTH zur Premiere des Films „Eine Banane für Mathe“. Das war ein schöner Erfolg für die jungen Flüchtlinge, deren Leben Gegenstand des Films ist. Es war auch eine Würdigung all derjenigen, die sich für eine gelingende Integration von minderjährigen unbegleitenden Flüchtlingen in Aachen einsetzen – insbesondere die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Maria im Tann, Zentrum für Kinder- Jugend- und Familienhilfe. Und doch war es mehr als nur ein Kinobesuch für mich. Es war eine Möglichkeit sich zu solidarisieren mit denjenigen, die spüren vor welcher Zerreißprobe unsere Gesellschaft angesichts der weltweiten Flüchtlingsproblematik steht. Und auch, wenn ich das Geschwäz meiner Nachbarin in der Warteschlange nur schwer ertragen konnte, so bin doch mit dem Gefühl nach Hause gegangen, dass sie gemeinsam zu bewältigen ist, diese große Herausforderung. Das war die eigentliche Premiere. Wie lange der Weg sein wird, der sich daran anschließt, davon bekam man am Abend bei Günther Jauch einen bedrückenden Eindruck.

Links:

http://www.euregio-aachen.de/eine-banane-fuer-mathe

http://www.spiegel.de/kultur/tv/pegida-frontfrau-kathrin-oertel-erinnert-bei-guenther-jauch-an-sarrazin-a-1013637.html

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